Hintergrund: Bedeutung von Projektarbeit für Verein und Spielerinnen

Die HWK-Tochter BQH GmbH ist ein starker Partner der Miezen und beschäftigt unter anderem die beiden Miezen Megane Vallet und Judith Derbach.

Die HWK-Tochter BQH GmbH (hier Geschäftsführer Christian Neuenfeldt) ist ein starker Partner der Miezen und beschäftigt unter anderem die beiden Miezen Megane Vallet und Judith Derbach.

Bundesligahandball kostet eine Menge Geld. Geld, dass für Sportvereine angesichts der medialen monodisziplinären Ausrichtung hin zum Fußball, immer schwerer zu akquirieren ist. Dies gilt auch für die Trierer Miezen, die trotz zufriedener, oft langjähriger und sehr engagierter Sponsoren mit einem der geringsten Etats der Bundesliga auskommen müssen. Seit 2003, dem Jahr des Gewinns der Deutschen Meisterschaft, sank der Etat der Miezen kontinuierlich. Das erforderte, im Übrigen nicht nur bei den Miezen, ein radikales Umdenken: Im aktuellen Miezenkader steht keine reine Profispielerin mehr – alle Spielerinnen gehen regulären Jobs nach. Auf diesem Weg konnten die Personalkosten drastisch reduziert werden. Auch an anderen Schrauben wurde gedreht, um den Verein zukunftsfähig zu machen.

So spielen die Miezen sich auch am Arbeitsplatz die Bälle zu.

So spielen die Miezen sich auch am Arbeitsplatz die Bälle zu.

Ein wichtiger Schritt ist dabei auch die Kooperation mit der Handwerkskammer Trier, die eine Reihe von Projekten und Angeboten anbietet, bei denen Spielerinnen der Trierer Miezen als Experten und Trainer eingesetzt werden. Mit Megane Vallet und Judith Derbach sind zwei Trierer Miezen sogar fest bei der HWK angestellt. Diese Konstellation führt nicht nur zu einer Kostensenkung für den Bundesligisten, sondern bietet allen Spielerinnen auch eine berufliche Perspektive für die Zeit nach dem Spitzensport. Ob duales Studium, Ausbildung oder direkter Berufseinstieg: Die Partner der Trierer Miezen sorgen für eine Zukunft, die über den Handballsport hinaus reicht. Dies ist ein entscheidendes Element der Trierer Philosophie und führt nach Jahren durchwachsenen Rufs zunehmend wieder zu großem Interesse junger Spielerinnen an einem Vertragsschluss mit den Miezen. Verteilt über beide beruflichen Standbeine können zudem sichere und gute Einkommensverhältnisse erzielt werden, was den Spielerinnen umgehend zugute kommt.

Wenn auch Sie Interesse haben, die Trierer Miezen durch die Anstellung einer Spielerin in Ihrem Betrieb zu unterstützen, wenden Sie sich gerne an uns.

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