Kurpfalz Bären Ketsch punkten in der Arena Trier

Mit 21:31 (13:11) mussten sich die Trierer Miezen am Freitagabend den Kurpfalz Bären Ketsch geschlagen geben, für die Moselstädterinnen die vierte Niederlage in Serie.

Dabei fing der 24. Spieltag der 2. Handball Bundesliga vielversprechend an, die Miezen legten los wie die Feuerwehr und MJC-Luxemburgerin Tina Welter netzte nach 40 Sekunden zum 2:0 ein. Die Ketscherinnen präsentierten sich wach und spielten auf Augenhöhe, Carmen Moser netzte doppelt und der Tabellenzehnte führte mit 4:6 (9.). In der 20. Minute nahm Ketschts Trainerin Katrin Schneider beim Stand von 9:9 dann das Team-Timeout, zuvor dezimierten sich die Gätste selbst, Tofrau Sabine Stockhorst (Wechselfehler, 18.) und Yvonne Rolland (17.) mussten auf der Bank Platz nehmen, doch die doppelte Überzahl konnten die Miezen nicht nutzen. Die MJC erarbeitete sich eine Drei-Tore-Führung (13:10, 26.), der Liganeuling vom Rhein kam lediglich auf einen Treffer heran und ging mit 13:11 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit stotterte der Miezenmotor: Ketsch entführte die Punkte aus der Arena Trier.

In der zweiten Halbzeit stotterte der Miezenmotor: Mit 31:21 entführte Ketsch die Punkte aus der Arena Trier.

In der zweiten Halbzeit wurden die 450 Zuschauer in der Arena Trier dann Zeugen eines stotternden Miezenmotors, das Team von Ex-Mieze Schneider kämpfte, wikrte in dieser Phase frischer als die Miezen und zog davon: Anna Michl erhöhte die Gästeführung zum 16:19 (39.). Beim 19:22 folgten vier Tore durch Ketschs Rückraumlinke Carmen Moser, Moser die mit insgesamt elf Treffern eine überragende Leistung ablieferte, ebnete ihrem Team den Weg zum Auswärtserfolg. Beim Stand von 20:27 (50.) legte Miezencoachin Cabeza Gutiérrez die grüne Karte und nahm das Team-Timeout für die MJC. Der erwünschte Effekt blieb aus, Ketsch war bereits davongezogen und ein Drei-Tore-Lauf durch Fackel, Mertens und Fabritz bescherte den Rotweißen in den letzten Minuten den verdienten Auswärtssieg.

Medienberichten, wonach es während der Partie zu Diskussionen zwischen den Verantwortlichen der MJC gekommen sein soll, muss an dieser Stelle entschieden widersprochen werden. „Das wir enttäsucht sind, das Team natürlich am meisten“, steht für Miezenchef Jürgen Brech außer Frage, „wir werden gemeinsam daran arbeiten um zur gewohnten Stärke zurückzufinden, es gilt nun das alles genau analysieren, um unseren Unterstützern und Fans in den kommenden Spielen bessere Leistungen zu präsentieren.“

„Wir haben im zweiten Durchgang sehr schlecht gespielt“, analysiert Cristina Cabeza Gutiérrez selbstkritisch, „uns sind viele Fehler unterlaufen und wie es scheint, müssen wir uns nun aufrütteln und Spiele gewinnen, da wir uns in einer gefährlichen Situation befinden. Wenn jemand denkt, dass wir bisher schon alles erreicht haben dann irrt er. Eine schwierige Situation, wir müssen das Beste geben was wir haben, ich habe meine Spielerinnen um Anstrengung gebeten, um nicht in der Patsche zu sitzen.“

Für die Miezen am Ball: Kockler, Eckelt – Czanik (2), Greinert, Houben, Müller (10/1), Petrovska, Simon Varga (4/3), Weibelova, Welter (2), Zrnec (3)

Mit 26:22 Punkten und einem Torverhältnis von 664:648, belegen die Miezen nach dem 24. Spieltag den 6. Platz der 2. Handball Bundesliga der Frauen. Am kommenden Sonntag (08.04) muss sich die MJC auswärts beim HC Rödertal beweisen.

 

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