Miezen in der Arena Trier erneut ohne Punkte

Innerhalb des 22. Spieltages der 2. Handball Bundesliga der Frauen mussten sich die Trierer Miezen am gestrigen Abend dem TSV Haunstetten mit 21:25 (11:14) geschlagen geben, den Fuggerstädterinnen gelang damit ein echter Bigpoint an der Mosel.

Dabei gerieten die Miezen früh ins Hintertreffen, der TSV, der als Tabellenletzter an die Mosel gereist war, hatte sich offensichtlich einiges vorgenommen und führte 1:3 (9.). Das Team von Cristina Cabeza Gutiérrez konnte gerade zu Beginn der Partie nicht an die leidenschaftlichen und konzentrierten Leistung des letzten Wochenendes anknüpfen und lief dem Rückstand hinterher, Linsey Houben verkürzte zum 4:7 (15.). Die Miezen kamen peu à peu  in die Partie und zeigten echten Kampfgeist: Dóra Simon Varga schleuderte das Spielgerät von der Siebenmetermarke zum Anschluß (10:11, 24.) in die Maschen. Der Ausgleich wollte aber nicht gelingen, stattdessen besann sich das Team von Herbert Vornehm auf den starken Anfang, mit 11:14 Führung ging der Gast in die Kabine.

Kein Durchkommen: Die Miezen um Linsey Houben trafen gegen Haunstetten auf eine stabile Abwehr

Kein Durchkommen: Die Miezen um Linsey Houben trafen gegen Haunstetten auf eine stabile Abwehr

Der zweite Spielabschnitt verlief ähnlich, die Miezen mühten sich sichtlich, rannten allerdings einem Rückstand hinterher. Dabei avancierte Kapitänin Jessica Kockler zum starken Rückhalt ihres Teams, so entschärfte die gebürtige Marpingerin in den ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit gleich drei Strafwürfe: Erst Irmler (36.), dann Schmid (39.) und wiederum nochmal Irmler (40.) scheiterten an Kockler. Während die MJC im Angriff über die bisherige Spielzeit zu behäbig spielte, blitzte in den folgenden Minuten das große Pontetial auf. Dem 15:20 (47.) durch Haunstettens Franziska Cappek, folgte die geballte MJC-Offensive Müller, Czanik, Simon Varga und wiederum Müller ließen die Arena Trier jubeln: ein Vier-Tore-Lauf, der das 19:20 (51.) bescherte. Das Spiel schien zugunsten der blauweißen MJC zu kippen, doch TSV-„Oldie“ Annika Schmid erhöhte zum 21ten TSV-Treffer. Der Ausgleich wollte nicht fallen, auch nicht als Andrea Czanik die Miezenfans beim 21:22 drei Minuten vor Abpfiff hoffen ließ.

Dementsprechend enttäuscht und unzufrieden war man nach den 60 Minuten in blauweiß. „Unsere Abwehrleistung war nicht schlecht“, analysierte Cristina Cabeza Gutiérrez, „allerdings haben wir im Angriff sehr behäbig agiert“.

Für die Miezen am Ball: Kockler, Eckelt – Czanik (3), Greinert, Houben (2), Müller (3), Petrovska, Simon Varga (7/3), Weibelova (5), Welter (2), Zrnec (1)

Mit 26:16 Punkten belegen die Miezen nach dem 22. Spieltag den 4. Rang der 2. Handball Bundesliga der Frauen. Am kommenden Sonnabend steht das Auswärtsspiel bei den „Handballluchsen“ der SGH Rosengarten/Buchholz an, Anwurf in der Nordheidehalle Buchholz: 19:00 Uhr.

 

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